Psychische Beschwerden / Phytotherapie

Die Behandlung psychischer Beschwerden ist ein sehr sensibles Gebiet.
Bevor Sie selbst zu pflanzlichen Arzneimitteln greifen, klären Sie Ihre Probleme bitte mit einem Arzt ab. Denn nur sehr leichte psychische Beschwerden sollten selbst behandelt werden:
Nervosität können Sie gut mit pflanzlichen Mitteln in den Griff bekommen, während Depression und gedrückte Stimmung Signale von tiefer liegenden Krankheiten sein können, die unbedingt ärztlicher Begleitung bedürfen. 

Nervosität
Obwohl früher zwischen Beruhigungsmitteln für die Nacht – z.B. Baldrian, Hopfen, Melisse – und solchen für den Tag (z.B. Passionsblumenkraut) differenziert wurde, bewertet man heute Zubereitungen aus diesen Pflanzen sehr ähnlich. Zur Behandlung von Nervosität sollte die Einnahme über den Tag verteilt erfolgen, im Gegensatz dazu nimmt man bei Ein- und Durchschlafstörungen eine etwas größere Dosis am Abend ein. Während Passionsblumenkraut und Baldrianwurzel überwiegend in Form von zugelassenen Fertigpräparaten angewendet werden, bietet sich speziell für die Melisse (Zitronenmelisse) auch der Tee an. Besonders empfehlenswert ist Melissentee aus frischen Blättern, da der Gehalt an ätherischem Öl beim Trocknen sehr stark abnimmt.
Bei nervöser Gereiztheit oder Überaktivität bei Kindern kann die beruhigende Wirkung von ätherischem Lavendelöl genutzt werden, am besten mit einer Duftlampe.

Getrübte Stimmung und Depression
Johanniskrauttee genießt in der Volksmedizin in Österreich höchste Wertschätzung und wird traditionell zur »Stärkung der Nerven« angewendet. Spezialextrakte aus dem Johanniskraut, bei denen durch standardisierte Herstellungsverfahren die wertbestimmenden Inhaltsstoffe stets in gleicher Menge vorliegen, eignen sich auch zur Behandlung leichter und mittelschwerer Depressionen. In zahlreichen klinischen Studien ist die Wirksamkeit nachgewiesen worden, es können ähnliche therapeutische Ziele erreicht werden wie mit chemisch-synthetischen Antidepressiva. Auch wenn unerwünschte Wirkungen bei Arzneimitteln aus Johanniskraut wesentlich seltener und leichter auftreten als bei synthetischen Antidepressiva, sind auch bei pflanzlichen Produkten gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. So können Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln auftreten. Die Entscheidung, ob Johanniskraut angewendet werden kann, sollte auch aus diesem Grund der Arzt treffen.
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