Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Wir »Westler« haben nur eine Seele, die Chinesen hingegen fünf. Jede dieser Seelen »wohnt« in einem Organ und hat ihre spezifische Aufgabe, abhängig von der spezifischen Funktion des beherbergenden Organs.
Das Herz ist das wichtigste Organ des Körpers, daher der König und beherbergt die Ober-Seele »shen«, verantwortlich für den Hausverstand und unseren Umgang mit den Problemen des täglichen Lebens.
Die Lunge beherbergt die Körperseele »po«, empfindsam und verantwortlich für das vegetative Nervensystem, also für alles, was automatisch funktioniert wie Atmung, Herzschlag etc. und für die Haut. So erklären sich die Chinesen beispielsweise Ausschläge durch Aufregung.
In der Leber wohnt die Geist-Seele »hun«, zuständig für Instinkt, Territorialverhalten, Aktion und Aggression.
Die Milz ist der Wohnort der Seele »yi«, deren Funktion das Auflisten und Verdauen von Eindrücken und Gelerntem ist.
Die Seele »zhi«, die Willenskraft, wohnt in den Nieren. Ohne sie wären wir orientierungslose Schwärmer.
Jede Persönlichkeit ist von einer gewissen Dominanz geprägt: Dominiert das Herz mit seinem »shen«, dann ist man absolut abhängig von der Beziehung zu anderen Menschen – von Kontakt, Feedback und Anerkennung.
Wird die Lungen-Seele »po« beleidigt, dann kommt es zu Herzrhythmusstörungen, Atemnot oder Hautkrankheiten. Dominiert die Leber-Seele »hun«, dann haben wir es im positiven Sinn mit einer aktiven, im weniger positiven mit einer aggressiven Persönlichkeit zu tun.
Die Milz-Seele »yi« dominiert bei Buchhaltern und Philosophen. Mit einem Schuss Kreativität gilt das auch für auch Haubenköche. Ist sie zu dominant wird gegrübelt, man klebt an Gedanken und kommt nicht los davon. Seminare, bei denen echt mitgelernt werden muss (und viel Bier getrunken wird) strapazieren die Milz und ihre Seele. Am dritten Tag eines Seminars kann man diese Überbeanspruchung an der Zunge sehen.
Dominiert die Niere mit der Willenskraft »zhi«, dann handelt es sich im positiven Fall um aufrechte gesetzestreue Staatsbürger mit strengen Grundsätzen; im negativen um zwangsneurotische Starrköpfe.
Ändern kann man einen Menschentyp nicht, aber die TCM kann mittels Akupunktur, Arzneitherapie, Taiji und Qigong helfen, mit den Problemen der eigenen Persönlichkeit fertig zu werden.
 
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